Bausteine

Hier findest Du alle Bausteine: Kindergottesdienste, Jugendgottesdienste, Gruppenstunden und den Familien-Bibeltag

5) Sag mal Danke! Events

2016/10/09
2016/10/09
Passed Event

Danke!

Dieser Kindergottesdienst möchte dazu beitragen wieder an die eigentlich selbstverständliche Kultur des Dankens im Alltag anzuknüpfen. Dabei wird auch deutlich wie schwer dies manchmal fällt.

   Material

  • Bibel

  • Kerze

  • Requisiten

  • Plakat mit Aufschrift „Danke“

  • Stifte

  • Wort-Karte „Danke“ (Bestellmöglichkeit)

Ablauf des Kindergottesdienstes

Eingangslied
Danke für diesen guten Morgen

Gebet
Das Gebet kann im Stehen im Kreis oder im Sitzkreis oder in anderer Form gebetet werden. Schön wäre es dabei eine Kerze zu entzünden und die Bibel in die Mitte zu legen.

  • Kerze wird entzündet
  • Bibel (Unser gemeinsames goldenes Wort) wird in die Mitte gelegt.
  • Die Gruppe betet gemeinsam oder der Veranstaltungsleiter betet das Gebet:

Guter Gott,
danke, dass wir uns heute treffen, um in unserem Schatz der Bibel unser ganz persönliches goldenes Wort, unseren persönlichen Schatz zu finden. Wir spüren, dass du jetzt hier bei uns bist, im Zeichen der Kerze und im Wort. Lass uns nun die richtigen Worte finden, wenn wir miteinander sprechen, wenn wir eine Geschichte aus der Bibel für uns neu entdecken. Lass uns geduldig und respektvoll miteinander umgehen und lass uns deine Nähe erfahren. Amen.

Bibelgeschichte: Lk 17, 11-19

Die zehn jungen Männer waren super aufgeregt. Bisher sah alles so hoffnungslos aus. Und jetzt? Vielleicht gab es doch noch Hoffnung…. vielleicht konnte doch noch alles werden wie früher….
Denn früher hatten sie bei ihren Familien gelebt. Manche waren verheiratet und hatten Kinder. Alles war normal, sie haben gearbeitet und Geld verdient. Sie trafen ihre Freunde und konnten Spaß haben. Es ging ihnen gut. Es war selbstverständlich für sie, dass sie gesund waren.
Doch plötzlich war alles ganz anders geworden.
Vielleicht fing es bei einem der Männer so an: Er saß mit seiner Frau und seinen Kindern beim Abendessen. „Papa, was hast du denn da am Arm?“, fragte ihn plötzlich sein ältester Sohn. Der Mann schaute genauer hin. Er hatte noch gar nichts bemerkt. Aber jetzt sah er auch, was sein Sohn meinte. Die Haut sah dort viel weißer aus und krank. „Zeig mal!“, bat ihn seine Frau. Sie schaute sich seinen Arm an, dann flüsterte sie erschrocken: „Vielleicht ist es Aussatz!“ Nur der Priester konnte feststellen, ob etwas wirklich Aussatz war, oder vielleicht doch etwas anderes. So musste der Mann zum Priester gehen. Dieser schaute sich seine Haut genau an und nickte traurig: „Ja, das ist Aussatz.“

Aussatz war eine Hautkrankheit. Die Haut bekam weiße Flecken. Die schlimmste Folge war aber, dass jemand, der an Aussatz erkrankt war, nicht in der Stadt leben durfte. Die anderen Menschen hatten Angst sich anzustecken. Deshalb musste der Mann sofort die Stadt verlassen. Draußen vor der Stadt waren Höhlen oder andere Orte, in denen die Aussätzigen lebten. Dorthin ging der Mann jetzt. Er durfte von nun an nur noch mit anderen Aussätzigen zusammen sein. Und sobald gesunde Menschen ihnen zu nahe kamen, mussten sie laut „unrein“ rufen. Sie durften nicht mehr bei ihren Familien leben, nicht arbeiten, nicht einkaufen…gar nichts….
Trotzdem kamen immer wieder Verwandte und Freunde und brachten ihnen zu essen. Aber auch sie durften ihnen nicht zu nahe kommen. Sie stellten das Essen schnell ab und gingen dann wieder. Aber so konnten sie wenigstens überleben.

Die Aussätzigen unterhielten sich oft über ihre Situation. Dabei wurden sie sehr traurig. „Ich würde so gerne zu meiner Familie zurück“, klagte einer. „Ja, ich auch, ich habe meine Kinder und meine Frau schon so lange nicht gesehen.“ „Aber wir müssen hier bleiben und es gibt keine Hoffnung, dass wir wieder gesund werden.“ So jammerten sie Tag ein und Tag aus. Sie waren traurig. Es gab scheinbar keine Rettung für sie.
Das dachten sie …
Bisher hatten die Aussätzigen nur wenig von Jesus gehört. Ab und zu hatte jemand etwas aufgeschnappt. „Jesus kann heilen“ zum Beispiel. „Was ist, wenn das stimmt? Dann gibt es vielleicht doch jemanden, der uns retten kann“, überlegten sie miteinander. Als dann einige Tage später jemand erzählte, dass Jesus in ihr Dorf kommen sollte, da waren sie noch aufgeregter. „Wir müssen unbedingt zu ihm!“ riefen sie.

So machten sich die zehn Aussätzigen auf den Weg in ihr Dorf. Sie waren lange nicht mehr dort gewesen, denn eigentlich durften sie gar nicht hier hin. Aber sie wollten unbedingt zu Jesus. Bald fanden sie Jesus. Sie blieben in einiger Entfernung stehen. Denn es war ihnen verboten nahe an gesunde Menschen ran zu gehen. „Jesus!“ riefen sie, „Jesus, bitte hilf uns!“ Sie warteten… Würde Jesus helfen?

Jesus blieb stehen und sah sie an. „Geht zu den Priestern!“, sagte er, „sie sollen euch anschauen.“

Zu den Priestern durften Aussätzige nur gehen, wenn sie wieder gesund waren. Der Priester musste ihre Heilung bestätigen. Erst dann waren sie auch offiziell gesund. Danach durften sie wieder in die Stadt. Warum sollten sie denn jetzt zum Priester gehen? Aber sie vertrauten Jesus.
Deshalb machten sie sich auf den Weg und gingen zum Priester. Trotzdem hatten sie etwas Angst. Was würde geschehen? Würde der Priester sie wieder aus der Stadt jagen, weil sie immer noch Aussatz hatten?

So gingen sie los. Auf dem Weg blieb einer plötzlich stehen. „Schaut euch das mal an!“ rief er. „Meine Arme, meine Beine, meine Hände! Ich kann sie wieder normal bewegen und die Haut…sie sieht wieder aus wie vor der Krankheit.“ Die anderen schauten ihn verdutzt an. Sofort begann jeder, seine eigenen aussätzigen Stellen zu kontrollieren. Sie waren gesund. Jesus hatte sie geheilt.
Sie jubelten und freuten sich. „Ich muss sofort zu meinen Kindern und zu meiner Frau!“, rief einer. „Endlich darf ich wieder nach Hause. Als erstes werde ich für alle Freunde und Verwandte ein riesiges Fest feiern!“, rief ein anderer. Einer der 10 blieb stehen: „Jesus hat uns gesund gemacht. Ohne ihn wären wir immer noch aussätzig und dürften nicht zu unseren Familien. Ich möchte zuerst zu Jesus gehen und ihm danke sagen!“ Das war doch selbstverständlich, dass sie Danke sagten, oder? Jesus hatte so viel für sie getan. Aber die anderen wollten schnell zu ihren Familien. Sie wollten das neue alte Leben genießen. „Geh du ruhig zu Jesus“, sagten sie, „wir gehen nach Hause und feiern.“

So kehrte er alleine um und machte sich wieder auf den Weg zu Jesus. Dabei lobte er Gott mit lauter Stimme, so dass alle es hören konnten. Als er Jesus fand, fiel er vor Jesus nieder. „Danke! Danke, Jesus, dass du mich gesund gemacht hast.“
Jesus freute sich über den Dank. Aber er war auch etwas traurig. „Wo sind denn die anderen 9?“, fragte er seine Jünger, „Habe ich nicht zehn Männer gesund gemacht? Dieser Mann hier ist der einzige, der Gott die Ehre gegeben hat und zurückgekommen ist.
Die anderen waren genauso gesund geworden. Sie waren genauso froh wie der Samariter. Aber sie dachten nur an sich und daran, was sie jetzt alles wieder machen konnten. Sie dachten nicht daran, Jesus danke zu sagen. Jesus wandte sich zu dem einen um: „Steh auf und geh weiter. Dein Glaube hat dir geholfen.“ Der Mann stand auf. Er war gesund geworden. Er wollte nie vergessen, wer ihn gesund gemacht hatte. Immer wollte er Jesus dafür dankbar sein.

http://www.derkindergottesdienst.de/geschichten/42die10aussaetzigen.htm

Lied
Sag mal: Danke!
Quelle: http://www.mikula-kurt.net/noten-texte-akkorde/cd-so-oder-so/
Deutscher Text: Kurt Mikula, Music traditional: If you’re happy

Vertiefung
Die Kinder erzählen in ihren Worten die Geschichte nach. In einem zweiten Durchlauf kann sie pantomimisch nachgespielt werden, wobei der/die GL die Erzählerfunktion übernimmt. Dazu können verschieden Requisiten zur Verfügung gestellt werden.

Mein goldenes Wort
Für was kann ich DANKE sagen?

  • Meinen Eltern?
  • Meinen Geschwistern?
  • Meinen Freunden?
  • Dem lieben Gott?

Die Wort-Karte mit dem goldenen Wort „Danke “ wird an die Kinder ausgeteilt. Die Kinder notieren ihre persönlichen Dankesworte oder malen das, wofür sie einfach Danke sagen möchten auf die Rückseite ihrer Wort-Karte.
Dazu läuft leise Musik im Hintergrund.

Kinder lesen ihre Dankesworte vor und legen sie in die Mitte zur Bibel und zur Kerze.
Danach singen alle nochmals das Lied: „Sag mal Danke“

Lied
Sag mal Danke

Vater Unser

Segen

Guter Gott,
wir danken dir, dass du bei uns bist. Dein Wort ist für uns ein großer Schatz, ein goldenes Wort!
Wir wollen dich und dein Wort mit in unseren Alltag, mit nach Hause, in die Schule nehmen. Lass uns spüren, dass du uns auf diesen unseren Wegen mit deinem Segen begleitest.
So segne uns der gute Gott:
der Vater, der Sohn und der Heiliger Geist.
Amen.

Schlusslied
Lasst uns miteinander (mit Bewegungen)
Lasst uns miteinander, lasst uns miteinander,
singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen)

Lasst es uns gemeinsam tun,
singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen).

Singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen).

Danke!

Dieser Kindergottesdienst möchte dazu beitragen wieder an die eigentlich selbstverständliche Kultur des Dankens im Alltag anzuknüpfen. Dabei wird auch deutlich wie schwer dies manchmal fällt.

   Material

  • Bibel

  • Kerze

  • Requisiten

  • Plakat mit Aufschrift „Danke“

  • Stifte

  • Wort-Karte „Danke“ (Bestellmöglichkeit)

Ablauf des Kindergottesdienstes

Eingangslied
Danke für diesen guten Morgen

Gebet
Das Gebet kann im Stehen im Kreis oder im Sitzkreis oder in anderer Form gebetet werden. Schön wäre es dabei eine Kerze zu entzünden und die Bibel in die Mitte zu legen.

  • Kerze wird entzündet
  • Bibel (Unser gemeinsames goldenes Wort) wird in die Mitte gelegt.
  • Die Gruppe betet gemeinsam oder der Veranstaltungsleiter betet das Gebet:

Guter Gott,
danke, dass wir uns heute treffen, um in unserem Schatz der Bibel unser ganz persönliches goldenes Wort, unseren persönlichen Schatz zu finden. Wir spüren, dass du jetzt hier bei uns bist, im Zeichen der Kerze und im Wort. Lass uns nun die richtigen Worte finden, wenn wir miteinander sprechen, wenn wir eine Geschichte aus der Bibel für uns neu entdecken. Lass uns geduldig und respektvoll miteinander umgehen und lass uns deine Nähe erfahren. Amen.

Bibelgeschichte: Lk 17, 11-19

Die zehn jungen Männer waren super aufgeregt. Bisher sah alles so hoffnungslos aus. Und jetzt? Vielleicht gab es doch noch Hoffnung…. vielleicht konnte doch noch alles werden wie früher….
Denn früher hatten sie bei ihren Familien gelebt. Manche waren verheiratet und hatten Kinder. Alles war normal, sie haben gearbeitet und Geld verdient. Sie trafen ihre Freunde und konnten Spaß haben. Es ging ihnen gut. Es war selbstverständlich für sie, dass sie gesund waren.
Doch plötzlich war alles ganz anders geworden.
Vielleicht fing es bei einem der Männer so an: Er saß mit seiner Frau und seinen Kindern beim Abendessen. „Papa, was hast du denn da am Arm?“, fragte ihn plötzlich sein ältester Sohn. Der Mann schaute genauer hin. Er hatte noch gar nichts bemerkt. Aber jetzt sah er auch, was sein Sohn meinte. Die Haut sah dort viel weißer aus und krank. „Zeig mal!“, bat ihn seine Frau. Sie schaute sich seinen Arm an, dann flüsterte sie erschrocken: „Vielleicht ist es Aussatz!“ Nur der Priester konnte feststellen, ob etwas wirklich Aussatz war, oder vielleicht doch etwas anderes. So musste der Mann zum Priester gehen. Dieser schaute sich seine Haut genau an und nickte traurig: „Ja, das ist Aussatz.“

Aussatz war eine Hautkrankheit. Die Haut bekam weiße Flecken. Die schlimmste Folge war aber, dass jemand, der an Aussatz erkrankt war, nicht in der Stadt leben durfte. Die anderen Menschen hatten Angst sich anzustecken. Deshalb musste der Mann sofort die Stadt verlassen. Draußen vor der Stadt waren Höhlen oder andere Orte, in denen die Aussätzigen lebten. Dorthin ging der Mann jetzt. Er durfte von nun an nur noch mit anderen Aussätzigen zusammen sein. Und sobald gesunde Menschen ihnen zu nahe kamen, mussten sie laut „unrein“ rufen. Sie durften nicht mehr bei ihren Familien leben, nicht arbeiten, nicht einkaufen…gar nichts….
Trotzdem kamen immer wieder Verwandte und Freunde und brachten ihnen zu essen. Aber auch sie durften ihnen nicht zu nahe kommen. Sie stellten das Essen schnell ab und gingen dann wieder. Aber so konnten sie wenigstens überleben.

Die Aussätzigen unterhielten sich oft über ihre Situation. Dabei wurden sie sehr traurig. „Ich würde so gerne zu meiner Familie zurück“, klagte einer. „Ja, ich auch, ich habe meine Kinder und meine Frau schon so lange nicht gesehen.“ „Aber wir müssen hier bleiben und es gibt keine Hoffnung, dass wir wieder gesund werden.“ So jammerten sie Tag ein und Tag aus. Sie waren traurig. Es gab scheinbar keine Rettung für sie.
Das dachten sie …
Bisher hatten die Aussätzigen nur wenig von Jesus gehört. Ab und zu hatte jemand etwas aufgeschnappt. „Jesus kann heilen“ zum Beispiel. „Was ist, wenn das stimmt? Dann gibt es vielleicht doch jemanden, der uns retten kann“, überlegten sie miteinander. Als dann einige Tage später jemand erzählte, dass Jesus in ihr Dorf kommen sollte, da waren sie noch aufgeregter. „Wir müssen unbedingt zu ihm!“ riefen sie.

So machten sich die zehn Aussätzigen auf den Weg in ihr Dorf. Sie waren lange nicht mehr dort gewesen, denn eigentlich durften sie gar nicht hier hin. Aber sie wollten unbedingt zu Jesus. Bald fanden sie Jesus. Sie blieben in einiger Entfernung stehen. Denn es war ihnen verboten nahe an gesunde Menschen ran zu gehen. „Jesus!“ riefen sie, „Jesus, bitte hilf uns!“ Sie warteten… Würde Jesus helfen?

Jesus blieb stehen und sah sie an. „Geht zu den Priestern!“, sagte er, „sie sollen euch anschauen.“

Zu den Priestern durften Aussätzige nur gehen, wenn sie wieder gesund waren. Der Priester musste ihre Heilung bestätigen. Erst dann waren sie auch offiziell gesund. Danach durften sie wieder in die Stadt. Warum sollten sie denn jetzt zum Priester gehen? Aber sie vertrauten Jesus.
Deshalb machten sie sich auf den Weg und gingen zum Priester. Trotzdem hatten sie etwas Angst. Was würde geschehen? Würde der Priester sie wieder aus der Stadt jagen, weil sie immer noch Aussatz hatten?

So gingen sie los. Auf dem Weg blieb einer plötzlich stehen. „Schaut euch das mal an!“ rief er. „Meine Arme, meine Beine, meine Hände! Ich kann sie wieder normal bewegen und die Haut…sie sieht wieder aus wie vor der Krankheit.“ Die anderen schauten ihn verdutzt an. Sofort begann jeder, seine eigenen aussätzigen Stellen zu kontrollieren. Sie waren gesund. Jesus hatte sie geheilt.
Sie jubelten und freuten sich. „Ich muss sofort zu meinen Kindern und zu meiner Frau!“, rief einer. „Endlich darf ich wieder nach Hause. Als erstes werde ich für alle Freunde und Verwandte ein riesiges Fest feiern!“, rief ein anderer. Einer der 10 blieb stehen: „Jesus hat uns gesund gemacht. Ohne ihn wären wir immer noch aussätzig und dürften nicht zu unseren Familien. Ich möchte zuerst zu Jesus gehen und ihm danke sagen!“ Das war doch selbstverständlich, dass sie Danke sagten, oder? Jesus hatte so viel für sie getan. Aber die anderen wollten schnell zu ihren Familien. Sie wollten das neue alte Leben genießen. „Geh du ruhig zu Jesus“, sagten sie, „wir gehen nach Hause und feiern.“

So kehrte er alleine um und machte sich wieder auf den Weg zu Jesus. Dabei lobte er Gott mit lauter Stimme, so dass alle es hören konnten. Als er Jesus fand, fiel er vor Jesus nieder. „Danke! Danke, Jesus, dass du mich gesund gemacht hast.“
Jesus freute sich über den Dank. Aber er war auch etwas traurig. „Wo sind denn die anderen 9?“, fragte er seine Jünger, „Habe ich nicht zehn Männer gesund gemacht? Dieser Mann hier ist der einzige, der Gott die Ehre gegeben hat und zurückgekommen ist.
Die anderen waren genauso gesund geworden. Sie waren genauso froh wie der Samariter. Aber sie dachten nur an sich und daran, was sie jetzt alles wieder machen konnten. Sie dachten nicht daran, Jesus danke zu sagen. Jesus wandte sich zu dem einen um: „Steh auf und geh weiter. Dein Glaube hat dir geholfen.“ Der Mann stand auf. Er war gesund geworden. Er wollte nie vergessen, wer ihn gesund gemacht hatte. Immer wollte er Jesus dafür dankbar sein.

http://www.derkindergottesdienst.de/geschichten/42die10aussaetzigen.htm

Lied
Sag mal: Danke!
Quelle: http://www.mikula-kurt.net/noten-texte-akkorde/cd-so-oder-so/
Deutscher Text: Kurt Mikula, Music traditional: If you’re happy

Vertiefung
Die Kinder erzählen in ihren Worten die Geschichte nach. In einem zweiten Durchlauf kann sie pantomimisch nachgespielt werden, wobei der/die GL die Erzählerfunktion übernimmt. Dazu können verschieden Requisiten zur Verfügung gestellt werden.

Mein goldenes Wort
Für was kann ich DANKE sagen?

  • Meinen Eltern?
  • Meinen Geschwistern?
  • Meinen Freunden?
  • Dem lieben Gott?

Die Wort-Karte mit dem goldenen Wort „Danke “ wird an die Kinder ausgeteilt. Die Kinder notieren ihre persönlichen Dankesworte oder malen das, wofür sie einfach Danke sagen möchten auf die Rückseite ihrer Wort-Karte.
Dazu läuft leise Musik im Hintergrund.

Kinder lesen ihre Dankesworte vor und legen sie in die Mitte zur Bibel und zur Kerze.
Danach singen alle nochmals das Lied: „Sag mal Danke“

Lied
Sag mal Danke

Vater Unser

Segen

Guter Gott,
wir danken dir, dass du bei uns bist. Dein Wort ist für uns ein großer Schatz, ein goldenes Wort!
Wir wollen dich und dein Wort mit in unseren Alltag, mit nach Hause, in die Schule nehmen. Lass uns spüren, dass du uns auf diesen unseren Wegen mit deinem Segen begleitest.
So segne uns der gute Gott:
der Vater, der Sohn und der Heiliger Geist.
Amen.

Schlusslied
Lasst uns miteinander (mit Bewegungen)
Lasst uns miteinander, lasst uns miteinander,
singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen)

Lasst es uns gemeinsam tun,
singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen).

Singen (beide Hände nach oben öffnen),
loben (beide Hände nach oben ausstrecken),
danken dem Herrn (4*klatschen).